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Interview mit Herrn Wick

Portraitfoto von Hans-Gerd Wick

Hans-Gerd Wick ist seit 28 Jahren im Team der bewidata und hat unser Warenwirtschaftssystem MÖBELPILOT mitentwickelt.

Wie sind Sie zur bewidata gekommen?

Schon als Betriebsleiter eines Möbelhandelunternehmens habe ich mich mit dem Thema Warenwirtschaft im Möbelhandel beschäftigt. Hieraus ergab sich dann 1990 für mich die Gelegenheit, aus dem Handel zur damaligen Tochter des Deutschen Möbel Verbunds, also zur bewidata zu wechseln.

Vom ersten Tag an war ich bei bewidata der Ansprechpartner für Fragen zur Software, zur Anwendung und zur Organisation. Damals war das oftmals gleichzusetzen mit einer telefonischen „EDV-Seelsorge“, denn zu dem Zeitpunkt steckte dieses Thema im Mittelstand noch in den Kinderschuhen.

So sieht mein typischer Arbeitstag aus

Das Interessante an meinem Arbeitstag ist, dass vieles nicht planbar beziehungsweise vorhersehbar ist. Das war schon früher so, als ich mich hauptsächlich um den Support der installierten Anwendung gekümmert habe.

Heute halte ich mich im Unternehmen mehr im Hintergrund und meine Tätigkeit konzentriert sich eher auf Führung und Kontrolle. Aber auch diese Form der Tätigkeit bietet Tag für Tag neue Herausforderungen.

So richtig spannend wird es allerdings immer dann, wenn ich vor Ort in die Organisationsabläufe eines Möbelhauses „eintauchen“ darf und dann mit den jeweiligen Menschen vor Ort alte Strukturen aufbrechen und Veränderungen herbeiführen kann.

Was ist (für Sie) das Besondere an MÖBELPILOT?

Die Antwort auf diese Frage finde ich in der Vergangenheit und in der Zukunft.

Als wir uns im Zeitfenster 1998 / 1999 dazu entschlossen haben, eine neue Warenwirtschaft zu entwickeln, war die erste Anforderung, „eine Lösung für ALLE“, intuitiv erlernbar und mit hohem Wiedererkennungswert der Ablauforganisation eines Möbelhauses zu gestalten.

Das haben wir aus meiner Sicht über unsere „digitalen Mappen“, die die Papiermappen ersetzen, und mit der Strategie, alle Informationen vorgangsbezogen im direkten Zugriff zu halten, sicherlich erreicht. Anwender, die dieser Programmlogik folgen, arbeiten längst im papierarmen Büro.

Hierbei spielt die Unternehmensgröße keine Rolle. Nutznießer können ALLE sein, egal ob sie nun einen oder mehr als hundert Arbeitsplätze einsetzen.

Das Team und ich stehen Tag für Tag mit unseren Kunden im Kontakt. Durch diese Nähe erfahren wir frühzeitig, ob irgendwo, irgendwie der Schuh drückt.

Nimmt man jetzt noch die kurzen Informationswege in unserem Haus hinzu, kann man sich leicht vorstellen, dass wir schnell auf Anregungen oder Anforderungen reagieren können, und damit haben wir im Wettbewerb sicherlich heute und auch morgen eine besondere Stellung.

Welche Entwicklungen sind für das Unternehmen/für MÖBELPILOT momentan besonders spannend?

Eine Antwort auf diese Frage können Sie ja bereits dem Interview mit Herrn Röhrig entnehmen.

Lassen Sie mich deshalb einen weiteren Punkt hinzufügen. Von einer modernen Warenwirtschaft erwartet man heute, dass sie gewissermaßen mit allem und jedem kann. Daher gehört die Anbindung bewährter Branchenlösungen längst zu unseren Zielen.

In der Vergangenheit lag der Fokus hier schwerpunktmäßig auf der Entwicklung von unidirektionalen Schnittstellen. Will man aber spürbare Mehrwerte schaffen, müssen wir über andere Formen der Kommunikation, also beispielsweise Integrationen sprechen. Diese Art der Datenkommunikation sorgt dafür, dass Medienbrüche unterbunden werden und so die Daten schnell und fehlerfrei von A nach B und weiter nach C fließen können und in umgekehrter Reihenfolge natürlich auch.

Um das zu erreichen, muss meiner Meinung nach der noch vorherrschende Egoismus bei uns Softwareanbietern dem Wunsch nach konstruktiver Zusammenarbeit weichen. Es bleibt also spannend!

In meiner Freizeit mache ich gerne

Wir leben dort, wo die Weinberge ihre letzten Ausläufer zeigen und der Wald beginnt. Wenn man so will, mitten in der Natur. Da liegt es schon auf der Hand, dass man sich gerne auch in der Freizeit dort aufhält und nicht unbedingt in die laute Stadt will.

Das heißt aber nicht, dass wir nur den eigenen Garten und das Landleben genießen. In den letzten Jahren haben wir uns ein wenig die Welt angesehen und wenn ich mir den Globus betrachte, dann weiß ich, wo die Reisen noch hingehen sollten.

Um hierfür auch die richtige Kondition zu haben, besuche ich regelmäßig ein Fitness-Studio.

Mein Motto / mein Lieblingszitat

Stammt von Georg Christoph Lichtenberg und ich habe es immer gerne an den Anfang eines Organisationsworkshops gestellt:

„Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.“

 

Mo bis Do    9.00 - 17:30 Uhr
Fr 9.00 - 16.30 Uhr